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Gärten und öffentliche Grünanlagen insektenfreundlich gestalten

biene krokus

Regelmäßig lesen wir, dass die Zahl der Insekten stark abnimmt und dadurch das Ökosystem Schaden nimmt (Befruchtung von Nutzpflanzen, Nahrung für Vögel usw.). Was kann man im Garten und in öffentlichen Grünflächen pflanzen, damit sich Insekten heimisch fühlen? Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) empfiehlt z.B. für den Nasch- und Kräutergarten Himbeeren und Brombeeren, Dill und Salbei, Ringelblume und Gänseblümchen sowie Apfelbäume und Kornelkirschen. Im Staudenbeet hilfreich sind u.a. Schafgarbe, Akelei, Nachtkerze, Natternkopf, Lungenkraut und Wiesenknopf. Wichtig sind auch Frühblüher wie Schneeglöckchen, Krokusse (siehe Foto) oder Narzissen. Einen Lebensraum bieten Totholz (in einem verrottenden Baumstamm leben z.B. die Gewöhnliche Löcherbiene und die Blauschwarze Holzbiene) oder Laubhaufen, die bis zum späten Frühjahr liegenbleiben – hier fühlt sich auch der Igel wohl!

 

In öffentlichen Anlagen sollten vor allem einheimische und ungefüllt blühende Pflanzen verwendet werden, neben den oben genannten sind auch Vogelbeere, Schlehe, Holunder, Wildrosen und Weißdorn gut geeignet. Wenn in einigen Bereichen Brennnesseln stehen bleiben, finden laut BUND das Tagpfauenauge, der Kleine Fuchs, das Landkärtchen und der Admiral hier ihre (einzigen!) Futterpflanzen, und auch andere Schmetterlingsraupen ernähren sich von Brennnesseln.