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Spiegler zu Corona: Notwendigkeit von Veranstaltungen überdenken

Der neuartige Coronavius (COVID-19) breitet sich auch in Rheinhessen immer weiter aus. Nachdem es bereits Fälle in der Nachbarverbandsgemeinde Wörrstadt gibt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm die ersten Infizierten gemeldet werden. Um die Zahl der Infektionen zu verringern und um die Geschwindigkeit der Ausbreitung zu verlangsamen appelliert Bürgermeister Ralph Spiegler dringend an alle Verantwortlichen, die Notwendigkeit von Veranstaltungen sorgfältig abzuwägen.

„Zusammenkünfte – auch mit verhältnismäßig geringer Teilnehmerzahl – stehen stets für ein hohes Weitergaberisiko von Krankheiten“, so Spiegler. Im Interesse aller sollte genauestens geprüft werden, ob Veranstaltungen wirklich stattfinden müssen. Dies gelte z.B. für Konzerte, Theateraufführungen oder auch für Sportveranstaltungen. „Zeigen Sie Verantwortung und verschieben Sie unbedingt nicht notwendige Veranstaltungen!“

Es gehe darum, nicht nur sich selbst, sondern auch andere zu schützen. Dies sei besonders wichtig für Risikogruppen, zu denen Menschen mit Vorerkrankungen sowie Ältere zählen. Hier nimmt die COVID-19 Infektion oftmals einen besonders schweren Verlauf mit Todesraten von über zehn Prozent. „Handeln Sie für die Schwachen in unserer Gesellschaft.“

Es sei extrem wichtig, durch solche Maßnahmen die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Nur dadurch könne gewährleistet werden, dass das Gesundheitssystem nicht kollabiert. „Je mehr Fälle gleichzeitig auftreten, desto schwieriger wird die gezielte Behandlung des Einzelnen!“, so Spiegler.

Auch wenn im Einzelfall die Entscheidung zur Absage von Veranstaltungen sicherlich nicht einfach sei, weil z.B. in die Vorbereitung sehr viel Zeit und Energie gesteckt wurde, sollte man bedenken, dass es um das höchste Gut im Leben gehe: die Gesundheit!

Informationen zum neuartigen Coronavirus erhalten Sie fortlaufend aktualisiert im Internet unter www.rki.de auf der Seite des Robert-Koch-Instituts.